Mittel gegen schlechte Laune. Los geht’s!

Wer kennt sie nicht,
die Tage, an denen einfach nichts gelingt und alles den Bach hinunterzulaufen scheint? Müde, geschafft und mies gelaunt kommt man von der Arbeit nach Hause, möchte sich am liebsten verkriechen, die Decke über den Kopf ziehen und verschwinden. Wenn sie so einen Tag hinter sich haben, dann wird es höchste Zeit, dieser Stimmung ein Ende zu setzten.

Das wohlbekannte Entspannungsbad und Träumen
Wer schlechte Laune hat, ist angespannt. Warmes Wasser, ein tolles Schaumbad und ein paar Kerzen tun oftmals wahre Wunder. In Kombination mit angenehmer Musik lässt es unsere Gedanken schweifen. Gehen sie auf eine imaginäre Reise. Schliessen Sie die Augen und denken sie sich an einen Ort ihrer Wahl. Ob es nun der Sandstrand von Tahiti ist oder ob es sie an heisse Quellen zieht, alles ist möglich.

Massagen und Packungen
Ob Nackenmassage oder Moorbad, Fussreflexzonen-Behandlung oder Maniküre, wenn wir etwas für uns tun, dann tut es gut. Meist nehmen wir uns nicht die Zeit für uns selbst, dabei ist es so einfach. Vieles kann man auch zu Hause machen. Natürlich ist es schöner, die Wanne hinterher nicht schrubben zu müssen, doch die Wirkung des Moorbades tut auf jeden Fall seinen Dienst am Mann oder der Frau. Lassen Sie sich von Ihrem Partner massieren und scheuen Sie sich auf keinen Fall zu sagen, wenn etwas besonders schön ist oder eben auch nicht.

Ein gutes Essen gegen Stress
Kaum zu glauben, doch es ist wahr. Oftmals liegt die schlechte Laune nicht an anderen, sondern an uns selbst. Und zwar am Hunger. Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, stösst unser Körper vermehrt Stresshormone aus. Das kann von einer leichten Gereiztheit bis zur Aggression reichen. Nun hat man während der Arbeit nicht immer Zeit schnell einen Happen in den Mund zu schieben, was unter anderem auch nicht viel gesünder ist, als lange Zeit nichts zu essen. Wer also gestresst und schlechter Laune ist, der sollte sich kurz die Frage stellen, ob es nicht vielleicht am knurrenden Magen liegen könnte. (Bitte vorsichtig sein mit dem Alkohol. Alkohol und Drogen sind keine guten Methoden gegen schlechte Laune, zu gross ist die Gefahr in Abhängigkeit zu geraten).

Lesen
Was besonders gut bei sogenannten “Leseratten” funktioniert, ist ein gutes Buch zu lesen. Bücher bieten eine tolle Ablenkung und entführen stundenweise aus dem Alltag in eine vollkommen andere Welt. Diese Ablenkungsbücher sollten natürlich keine Fachliteratur sein, die mit Ihrer Arbeit zusammenhängt. Aber Achtung: es empfiehlt sich humorvolle Bücher auszusuchen, keine schweren Themen. (Ein paar Buch-Tipps von mir: Dies ist kein Liebeslied, von Karen Duve, Zwei an einem Tag, von David Nicholls, wirkliche Aufsteller-Romane!)

Ins Kino gehen mit einem Freund oder einer Freundin und…
eine lustige Komödie anschauen (keine Problemfilme bitte…)

Puzzles
Zu puzzeln hat eine beruhigende Wirkung. Wir konzentrieren uns auf das Bild und denken nicht mehr an den Stress. Wahre Puzzle-Fans wissen, wovon hier die Rede ist. Ähnlich wie bei den Leseratten vergeht die Zeit wie im Flug.

Stricken
Unglaublich aber wahr, wenn man der Studie von Dr. Herbert Bensons von der Harvard Medical School glauben kann, ist Stricken der ultimative Stresskiller und soll sogar Entspannungszustände mit sich bringen. Wer gerne strickt, bei dem kann dies durchaus zutreffen. Wenn man allerdings schon Zustände bekommt, wenn man die Nadeln und das Knäuel Wolle nur sieht, dann hat stricken eine eher zweifelhafte Entspannungswirkung.

Hobbies pflegen
Hobbies wirken im Allgemeinen als entspannend, weil wir uns in dieser Zeit mit Dingen beschäftigen, die uns interessieren und uns gefallen. Zudem gewährleisten sie, dass wir uns Zeit dafür nehmen und somit auch für uns.

Sich glücklich Joggen
Bewegung löst eine Vielzahl an chemischen Abläufen in unserem Körper hervor. Generell ist zu sagen, wer sich regelmässig bewegt ist weniger anfällig für schlechte Laune. Nach Fachärztinnen und -ärzte für Psychosomatik und Innere Medizin, wirken drei Mal fünfundvierzig Minuten Bewegung in der Woche nachweislich stimmungsaufhellend. Die Rede ist hier von aerober Bewegung, welche eine moderate Intensität aufweist und nichts mit auspowern zu tun hat. Eine alte Regel lautet: beim Joggen sollte man sich noch unterhalten können, ohne keine Luft mehr zu bekommen.
Vorsicht für Anfänger und stark übergewichtige Personen! Wer von jetzt auf gleich eine Dreiviertel Stunde joggt, überfordert vielleicht seinen Körper.
Wie alles was Entspannen soll ist auch hier die Devise – Runter vom Gas!

Walking
Wem Joggen zu anstrengend ist oder dies aufgrund Übergewicht und/oder mangelndem Training seinen Gelenken nicht zumuten kann oder sollte, der hat die Möglichkeit zu Walken. Die oft belächelten Stecken sind dabei kein Muss, wer sie jedoch verwendet, wird feststellen, dass sie bei dieser Sportart erleichternd mitwirken. Zudem bewegt man auch die Arme und erzielt somit einen ganzheitlichen Bewegungsablauf.

Lass es raus! Es gibt nichts Ungesünderes für unsere Psyche, als alles in uns hineinzufressen. Die Urschrei-Therapie nach dem amerikanischen Psychiater Arthur Janov bezieht sich im Grunde auf einen “Urschmerz”, der aus mangelnder Liebe und Geborgenheit im Baby- und Kleinkind-Alter herrühren soll. Dieser stellt eine seelische Belastung dar, die wir mit uns herumschleppen. Durch Hinausschreien dieses Schmerzes werden Blockaden gelöst.

Nun kann man es als sinn frei betrachten durch den Wald zu laufen und loszubrüllen. Alleine die Vorstellung lockt bei so manchem schon ein Schmunzeln auf die Lippen und Lachen ist bekanntlich immer noch die beste Medizin. Gemeint ist jedoch das Verarbeiten von Dingen, die uns belasten. Wir sollten mehr über die Probleme reden, die uns belasten und somit die Verarbeitung unterstützen. Nur wenn wir unseren Mitmenschen sagen, was wir wollen, was uns stört oder womit wir kämpfen, können diese auch darauf reagieren.

Sich neue Ziele und Visionen für das eigene Leben ausdenken und sich neu motivieren.

Falls Sie merken, dass die schlechte Laune anhält und Sie in eine Depression abdriften suchen Sie eine Fachperson auf. Dahinter könnten sich Traumata aus der Kindheit verbergen oder Sie stecken in einer tieferen Lebenskrise und benötigen dringend professionelle Hilfe.

Siehe auch: 12 Tipps für mehr Lebensqualität

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